Trotz Verboten gehen in Berlin und Frankfurt Menschen zu pro-palästinensischen Kundgebungen auf die Straße. Es kommt erneut zu Gewalt.
Beim russischen Krieg gegen die Ukraine sei die Kultur schnell solidarisch gewesen, sagt Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden. Diese Solidarität vermisst er jetzt.
Gegen antisemitische Parolen fordert Kanzler Olaf Scholz “klare Kante”. Von den Versammlungsbehörden wünscht sich der Regierungschef Klarheit.
Nach den Ausschreitungen in Berlin ruft Bürgermeister Kai Wegner zu Zusammenhalt auf. Der Senat dulde weder Rechtfertigung noch Verharmlosung oder gar Verherrlichung des Terrors der Hamas.
Während die Bestürzung über den Brandanschlag auf eine Berliner Synagoge deutschlandweit nach wie vor groß ist, hat die Generalstaatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen an sich gezogen.
Zu einer Kundgebung am Sonntag in Berlin ruft ein Bündnis aus Religionsgemeinschaften und Parteien auf. Die Veranstaltung richtet sich an “die Menschen in Israel und alle weiteren Opfer der Hamas”.
Zuletzt besprühten Aktivisten der “Letzten Generation” die Weltzeituhr. Berlins Innensenatorin Spranger hat die Klimaaktivisten mit Blick auf Ausschreitungen aufgerufen, auf Blockaden zu verzichten.
Eigentlich muss man zur Arbeit, aber das Kind liegt morgens mit Fieber im Bett: Abhängig beschäftigte Eltern können künftig 15 Tage pro Jahr zu Hause bleiben, wenn ihr Kind erkrankt ist.
Die Beratungsstellen für Opfer rechter Vorfälle sprechen von einem Stimmungswandel im Land. Mit dem Überfall der Hamas hat sich die Lage insbesondere für Juden noch einmal verschärft.