Sollte die AfD nach dem geheimen Treffen mit Neonazis verboten werden? Die Verfassungsrechtlerin Gertrude Lübbe-Wolff hält einen anderen Weg für wesentlich erfolgreicher.
Mehr als 45 Prozent haben bei einer Landratswahl in Thüringen für den AfD-Kandidaten Uwe Thrum gestimmt, der dem völkischen Flügel zugerechnet wird. Die Entscheidung fällt in einer Stichwahl.
Für den rheinischen Präses Thorsten Latzel steht die AfD für die Aufhebung des Rechtsstaats und demokratischer Freiheitsrechte – sie spalte die Gesellschaft, anstatt sie zu einen.
Ein Verbotsverfahren gegen die AfD macht keinen Sinn. Besser wäre ein Entzug von Grundrechten gegen den Nazi Björn Höcke. Doch kurzfristig bringt auch das keinen Erfolg, kommentiert Timo Teggatz.
Ein Verbot der AfD hält Markus Söder für falsch. Der CSU-Chef macht für das Hoch der rechten Partei die Politik der Bundesregierung verantwortlich.
Die AfD ist aus “christlichem Menschenbild heraus nicht wählbar”, sagt Thomas Arnold, Direktor der Katholischen Akademie Dresden-Meißen. Es komme jetzt auf etwas Anderes an.