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Religionen feiern 30 Jahre Internationaler Tag gegen Rassismus

Neun Religionsgemeinschaften feiern am Sonntag, 23. März, 30 Jahre Internationaler Tag gegen Rassismus (21. März) in Deutschland. Der von der UN-Generalversammlung 1966 ausgerufene Internationale Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung sei erstmals in Deutschland am 21. März 1995 in Frankfurt am Main gefeiert worden, teilte die Stiftung gegen Rassismus in Darmstadt am Mittwoch mit. Daher habe die Stiftung und die katholische Frankfurter Domgemeinde zu einer zentralen religiösen Jubiläumsfeier am 23. März um 10 Uhr in den Frankfurter Dom eingeladen.

Zu der Feier im Anschluss an den katholischen Gottesdienst werden Beiträge erwartet von Vertretern des Zentralrates der Juden in Deutschland, des Zentralrates der Muslime in Deutschland, der Deutschen Buddhistischen Union und des Zentralrates der Eziden in Deutschland. Ebenso sind Beiträge angekündigt von Vertreterinnen und Vertretern der Alevitischen Gemeinden in Hessen, der Bahai-Gemeinde, des Rats der Sikhs und der Vishwahindu Parishad.

Seit 1979 rufen die UN zu Aktionswochen gegen Rassismus um den 21. März herum auf. In Deutschland werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus dieses Jahr vom 11. bis 24. März begangen. Neben zahlreichen Veranstaltungen von Vereinen, Sportverbänden und Kommunen beteiligen sich nach Angaben der Stiftung gegen Rassismus auch hier Religionsgemeinschaften. Die zentrale islamische Feier finde am 21. März in der Abu-Bakr-Moschee in Frankfurt am Main statt mit dem Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, Abdassamad El Yazidi. Am 20. März veranstaltet die Alevitische Gemeinde Frankfurt eine Zeremonie mit dem Gast Daniel Neumann, Präsidiumsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland.