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Demonstrationen für mehr Klimaschutz

Auch in Hessen und Rheinland-Pfalz sind am Freitagnachmittag Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. In mehreren Städten beteiligten sich nach Polizeiangaben jeweils Hunderte an dem „Klimastreik“, zu dem die Initiative „Fridays for Future“ aufgerufen hatte. In Mainz demonstrierten rund 800 Teilnehmende, in Koblenz rund 500. In Frankfurt gingen rund 500 auf die Straße, ebenso in Kassel und Darmstadt. In Wiesbaden sprach die Polizei von rund 150 Teilnehmenden.

Die Bewegung „Fridays for Future“ forderte „einen sicheren Plan, um die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen und die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise zu verhindern“. Dabei sei es wichtig, neben dem Klimaschutz auch „globale Gerechtigkeit für alle“ zu gewährleisten. „Die Bundesrepublik muss ihrer verfassungsmäßig definierten Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen gerecht werden“, hieß es in dem Aufruf.

Konkret fordert die Bewegung bis 2030 den Kohleausstieg und bis 2035 eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen auf null sowie eine Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Auf alle Treibhausgasemissionen solle eine CO2-Steuer erhoben und ein Fonds für Klimaanpassung und Katastrophenhilfe eingerichtet werden.