Zwei Nachwuchsforscher aus NRW werden mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet. Der Preis geht an die Physikerin Lena Funcke und den Chemiker James Eills, wie das NRW-Wissenschaftsministerium am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Die Würdigung gelte als wichtigste Auszeichnung für den Forschungsnachwuchs in Deutschland und ist mit jeweils 200.000 Euro dotiert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte die Preisträger zuvor bekannt gegeben.
„In Nordrhein-Westfalen ist die Spitzenforschung zu Hause“, sagte Wissenschaftsministerin Ina Brandes (CDU). „Die Auszeichnung von Lena Funcke und James Eills zeigt, dass junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier ein hervorragendes Umfeld für exzellente Forschung vorfinden.“
Lena Funcke studierte Physik an der Universität Münster und promovierte 2018 an der LMU München zu möglichen Einflüssen der Gravitation auf den Ursprung der Neutrinomassen. 2022 trat sie die Clausius-Juniorprofessur für Computational Quantum Field Theory an der Universität Bonn an.
James Eills studierte Chemie an der University of Southhampton in England und an der University of California in Berkeley (USA). In England schloss er 2019 seine Promotion ab. Eills bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Physik und Chemie. Er befasst sich unter anderem mit der hyperpolarisierten Magnetresonanz.
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer Jury aus 180 Vorschlägen ausgewählt. Die Preise werden am 3. Juni in Berlin verliehen. Die seit 1977 vergebenen Auszeichnungen sind nach dem Physiker und früheren DFG-Präsidenten Heinz Maier-Leibnitz benannt.