Die Messerkriminalität im öffentlichen Raum hat laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik im Südwesten im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf rund 1.300 Fälle zugenommen. Davon seien rund 40 Prozent auf Bedrohungen entfallen, ein Drittel auf gefährliche Körperverletzungen, 20 Prozent auf Raubdelikte und fünf Prozent auf Mord und Totschlag, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Stuttgart mit.
Während die Zahl der deutschen Tatverdächtigen das dritte Jahr in Folge bei etwa 590 Tatverdächtigen stagniere, sei die der nicht-deutschen Tatverdächtigen um 13,9 Prozent auf fast 650 gestiegen, hieß es weiter. Die Zahl der tatverdächtigen Asylsuchenden und Geflüchteten sei um 8,1 Prozent auf rund 200 angestiegen: „Damit ist etwa jeder sechste Tatverdächtige eines Messerangriffs im öffentlichen Raum im Jahr 2024 ein Asylsuchender oder Geflüchteter.“