Die oldenburgische Synode hat am Freitag Kreispfarrer Lars Dede aus Bad Zwischenahn mit großer Mehrheit in das Amt eines theologischen Mitglieds des kirchenleitenden Gremiums Oberkirchenrat gewählt. Der 59-Jährige war der einzige Kandidat. Seit 2011 hat Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker das Amt inne. Er tritt Ende Oktober in den Ruhestand.
Lars Dede wurde den Angaben zufolge in Varel geboren und ist seit August 2007 Kreispfarrer im Kirchenkreis Ammerland. Zuvor war er seit 1998 Gemeindepfarrer in Sandkrug bei Oldenburg. Nach dem Theologiestudium absolvierte Dede sein Vikariat in Rastede sowie in den deutschen Gemeinden in Südengland. Von 2002 bis 2013 und erneut seit 2018 gehört er der Landessynode an und ist dort unter anderem Vorsitzender des Kirchensteuerbeirats. Dede ist verheiratet und hat ein erwachsenes Kind.
Das auf zehn Jahre gewählte theologische Mitglied des Oberkirchenrates der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg leitet zugleich das Dezernat III „Bildung und Diakonie“. Er oder sie ist unter anderem zuständig für die Religionspädagogik, die Kindergartenarbeit und das Landesjugendpfarramt sowie für weitere rechtlich unselbständige Einrichtungen wie die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen und die Gemeindeberatung.
Die Synode tagt noch bis zum Freitag in Rastede bei Oldenburg. Zur oldenburgischen Kirche zählen 107 Gemeinden zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und den Dammer Bergen. Ihr gehören gut 360.000 Mitglieder an.