Das ZDF macht aus seiner Mediathek ein Streaming-Portal. Von diesem Dienstag an stünden die individuellen Interessen und Vorlieben der Nutzerinnen und Nutzer im Mittelpunkt, teilte das ZDF am Dienstag in Mainz mit. Der öffentlich-rechtliche Sender verabschiede sich damit von der Logik der bisherigen ZDF-Mediathek, die strukturell stark an das lineare Fernsehprogramm angelehnt gewesen sei.
Nutzende werden den Angaben zufolge mit einer veränderten Navigationsstruktur intuitiv durch das Angebot geführt. Die Inhalte seien mithilfe automatisierter und algorithmisch generierter Seitentypen leichter zugänglich und übersichtlich gegliedert und könnten barrierefrei genutzt werden.
Mit dem Launch biete das ZDF „ein modernes, intuitives und inklusives Streaming-Portal und gibt mit seiner öffentlich-rechtlichen Personalisierungsstrategie eine zeitgemäße Antwort auf die gestiegenen Anforderungen der Nutzenden“, sagte Florian Kumb, der Leiter der ZDF-Direktion Audience. Zudem werde damit die Basis für „Streaming OS“ gelegt, eine vertiefte Technologie-Zusammenarbeit mit der ARD.
Das Streaming-Portal des ZDF ist auf allen gängigen Endgeräten verfügbar und für Smart-TV-Nutzung optimiert, heißt es in der Mitteilung. In einem nächsten Schritt solle das Portal um Diskurs- und Beteiligungsmöglichkeiten erweitert werden.