Die Universität Bielefeld hat eine positive Bilanz des vor 25 Jahre gestarteten Schüler-Labors „Teuto-Lab Chemie“ gezogen. Die Einrichtung sei das erste universitäre Mitmachlabor in Deutschland gewesen, erklärte die Hochschule am Montag in Bielefeld. Seit der Gründung im Jahr 2000 hätten mehr als 95.000 Schülerinnen und Schüler in den Laborräumen experimentiert.
Aus dem Bielefelder Modell sei ein nationales und internationales Netzwerk mit über 70 Satellitenlaboren entstanden, erklärte die Universität. Bundesweit hätten sich weitere Mitmachlabore in den Bereichen Chemie, Physik, Mathematik, Robotik, Biologie und Biotechnologie entwickelt. Diese würden jährlich von rund 25.000 Schülern genutzt. An der Universität Bielefeld seien nach dem Erfolg des Teutolab-Chemie weitere Mitmachlabore in den Bereichen Physik, Mathematik, Robotik, Biologie und Biotechnologie entstanden.
Ziel der Mitmach- und Experimentierlabore sei es, die Motivation und das Interesse von Schülerinnen und Schülern an den so genannten MINT-Fächern mit den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern, erklärte die Universität. Kinder erhielten dort die Möglichkeit, durch eigene Experimente in speziellen Räumlichkeiten das in der Schule Gelernte anschaulicher zu machen.
Die Teilnehmenden kommen den Angaben zufolge aus allen Schulformen und Jahrgangsstufen. Auch Gruppen mit besonderen Bedürfnissen oder Begabungen würden gefördert.