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Tiger, Buch oder Zeit – gebraucht, gemietet und gespendet

Seit der Reformation ist Weihnachten das Fest der Geschenke. Erst brachte das Christkind symbolisch die Gaben. Mit dem Weihnachtsmann zog immer mehr Kommerz ein. Heute suchen viele nach Alternativen für die alljährliche Gaben-Flut. Fünf Tipps für etwas andere Geschenke:

Über Unicef kann man beispielsweise im Spenden-Shop Produkte wie Erste-Hilfe-Sets, nahrhafte Erdnusspaste oder Solarlampen auswählen. Diese zählen zu den Hilfsgütern, die Unicef verteilt und stehen damit stellvertretend für die Arbeit des Hilfswerkes in mehr als 190 Ländern. Für eine monatliche Spende gibt es zum Beispiel Post von Paddington, dem Bären. Jeden Monat können Kinder der Spender so mit den Postkarten, Sticker, einem Reisetagebuch und Weltkarte mit Paddington auf Reisen gehen.

Verbraucherzentralen raten dazu, sich genau über die Organisation zu informieren, der das Geld jeweils zugutekommen soll. Der Geschäftsbericht offenbare, wofür das Geld aus den Spenden ausgegeben werde.

Hilfsorganisationen wie „terres des hommes“ in Osnabrück bieten auch an, Kinder und Familien in ärmeren Ländern zu unterstützen, indem man ihnen zum Beispiel Schulsachen, eine Ziege oder ein Lama schenkt. Auch dabei stehen die Spenden teils stellvertretend für Projekte, etwa zur Verbesserung der Ernährung. Der World Wide Fund For Nature (WWF) vermittelt Patenschaften zu Gorillas, Tiger, Walen, Nashörnern und Elefanten, die dazu beitragen sollen, den Lebensraum der Tiere zu schützen. Wie bei manch anderer Organisation gibt es dazu eine Urkunde und Giveaways wie Kalender und Plüschtiere.