Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg ein klares politisches Bekenntnis zum Schutz der Menschenwürde gefordert. Gelder aus dem geplanten Sondervermögen der Bundesregierung müssten gezielt für den Ausbau sozialer Infrastruktur genutzt werden, um Diskriminierung zu bekämpfen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, heißt es in einer am Donnerstag in Stuttgart verbreiteten Mitteilung des Verbands.
Nathalie Wollmann, Referentin für Migration, Vielfalt und Demokratie, erklärte: „Der Schutz der Menschenwürde darf nicht von Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Orientierung abhängig gemacht werden.“ Benachteiligungen müssten bereits im Ansatz verhindert werden, etwa durch eine verlässliche soziale Absicherung. „Der Schutz der Menschenwürde ist der Schutz der Demokratie“, betonte sie.