Die Unternehmensgruppe NOZ/mh:n und die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo) erweitern ihre seit 2020 bestehende Zusammenarbeit. Künftig würden beide Partner redaktionelle Inhalte austauschen und im Lesermarkt, der Werbevermarktung und weiteren Bereichen eng kooperieren, teilte die Unternehmensgruppe NOZ/mh:n am Dienstag in Flensburg mit. Auf die redaktionelle Eigenständigkeit und das redaktionelle Profil beider Häuser habe die Kooperation keinen Einfluss, hieß es. Die Mopo bleibe eigenständig.
Geplant sei, dass die Verlage sh:z und A. Beig „von der Hamburg-Kompetenz der Mopo profitieren“. Zugleich erhalte die Mopo „erweiterten Zugriff auf Inhalte aus dem Hamburger Umland und aus Schleswig-Holstein“.
Auf dem Lesermarkt ergänze sich die tageszeitungsbasierte Aufstellung des sh:z und A. Beig Verlages „ideal“ mit der als Wochenzeitung erscheinenden Mopo, „sowohl beim E-Paper als auch in Print“, erklärte die NOZ/mh:n-Gruppe. Zugleich machten “die gebündelten Print- und vor allem digitalen Reichweiten (…) das Angebot für regionale und nationale Werbekunden noch attraktiver. Die Mopo werde zudem zukünftig über den Digitalvermarkter der NOZ/mh:n-Gruppe, die Push Publisher Saleshub GmbH, bei nationalen Digitalkunden vertreten.
Das Hamburger Boulevardblatt Mopo erscheit seit 12. April 2024 gedruckt als Wochen- und nicht mehr als Tageszeitung. Tagesaktuelle Nachrichten verbreitet es auf mopo.de im Internet.
Paul Wehberg, der mit Jens Wegmann die Geschäfte der Unternehmensgruppe NOZ/mh:n führt, kündigte an, durch die erweiterte Kooperation würden „die vielfältigen Expertisen“ der NOZ/mh:n-Gruppe „mit den besonderen Stärken“ der Mopo kombibiert, „damit beide Seiten schneller ihre Ziele erreichen“. Arist von Harpe, geschäftsführender Gesellschafter der Mopo, erklärte, durch die erweiterte Zusammenarbeit seien die Häuser „gemeinsam stark im Norden“.