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Misereor: An Entwicklungszusammenarbeit festhalten

Vor Beginn seiner Fastenaktion hat sich das katholische Hilfswerk Misereor nachdrücklich für ein Festhalten an der Entwicklungszusammenarbeit mit den Ländern das „Globalen Südens“ ausgesprochen. Es gebe in Deutschland von Adenauer bis Scholz eine große Tradition, Menschen in Not global zu unterstützen, sagte Hauptgeschäftsführer Andreas Frick am Donnerstag in Essen. Misereor mische sich nicht in Details ein, aber es müsse ein „starkes, solidarisches Kompetenzzentrum“ für Entwicklungszusammenarbeit in einer neuen Bundesregierung geben.

Die Misereor-Fastenaktion wird am Sonntag (9. März) um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Antonius in Essen-Frohnhausen mit einem festlichen Gottesdienst eröffnet, der live im ARD-Fernsehen übertragen wird. Unter dem Leitwort „Auf die Würde.Fertig.Los!“ steht in diesem Jahr die schwierige Lebenssituation von Tamilinnen und Tamilen im Hochland von Sri Lanka im Mittelpunkt.

In der Fastenzeit bis Ostern informiert Misereor über seine Arbeit und bittet um Spenden. Höhepunkt ist der Fastensonntag am 6. April. Dann werden in allen katholischen Kirchengemeinden Deutschlands für die Arbeit von Misereor Spenden gesammelt. Das Hilfswerk arbeitet weltweit in 83 Ländern mit rund 1.700 Partnerorganisationen in 3.200 Projekten zusammen.