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Leutheusser-Schnarrenberger bekommt NRW-Verdienstorden

Die frühere Bundesjustizministerin und ehemalige Antisemitismusbeauftragte für Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, bekommt den Verdienstorden des Landes NRW. Die Auszeichnung für besondere Verdienste am Gemeinwohl und dem Bundesland wird Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am 2. April an Schnarrenberger und zwölf weitere Persönlichkeiten übergeben, wie die NRW-Staatskanzlei am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Schnarrenberger (FDP) war von 2018 bis 2024 die erste Antisemitismusbeauftragte in NRW und zuvor zweimal Bundesministerin der Justiz.

Weitere Verdienstorden gehen etwa an die Ethikerin Christiane Woopen, die dem deutschen Ethikrat angehörte und seit 2017 Präsidentin des Europäischen Ethikrats ist. Auch für Verdienste im sozialen Bereich werden einige Ehrungen vergeben: Für ihr Engagement bei den „Grünen Damen“ im Evangelischen Krankenhaus in Witten wird Ingeborg Schlüter ausgezeichnet. Mustafa Duman aus Bergisch-Gladbach erhält den Verdienstorden für seinen Einsatz in der Jobvermittlung an Jugendliche mit Migrationshintergrund und Hildegard Düsing-Krems für die Gründung und das Engagement im Verein „Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf“.

Der Verdienstorden ist eine der höchsten Auszeichnungen des Landes und wurde 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages NRWs vom damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau (SPD) gestiftet. Mit ihm werden engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihren herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl und das Land Nordrhein-Westfalen geehrt.