Die geplante Kindergrundsicherung der Bundesregierung darf nach Worten des Deutschen Kinderhilfswerks keine reine Bündelung bestehender Leistungen sein. Damit komme man bei der Bekämpfung von Kinderarmut nicht den entscheidenden Schritt voran, erklärte Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit. Es brauche mehr Tempo bei der Einführung der Kindergrundsicherung, sie dürfe nicht "auf den Sankt-Nimmerleins-Tag" verschoben werden. "Ziel muss es sein, dass von Armut betroffene Familien mit wenigen bürokratischen Hürden Hilfen aus einer Hand erhalten und eine klare Anlaufstelle haben."
