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Fotografien von Candida Höfer in Darmstadt

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigt vom 22. Mai bis 24. August Fotografien von Candida Höfer. Höfer sei „eine der weltweit anerkanntesten deutschen Fotografinnen“ und mit Aufnahmen von Innenräumen öffentlicher Gebäude bekanntgeworden, teilte das Museum am Dienstag mit. Dabei verstehe die Künstlerin ihre Arbeiten nicht als Architekturfotografien, „sondern als Porträts von Räumen, deren Funktion und kulturelle Bedeutung sichtbar werden“. Die Schau zeige Großformate mit Porträts großer Säle ebenso wie neuere Fotoserien, in denen die Fotografin sich etwa mit provisorischen Beleuchtungskörpern beschäftige.

Candida Höfer, 1944 in Eberswalde geboren, studierte von 1973 bis 1982 als Schülerin von Bernd und Hilla Bechers an der Düsseldorfer Kunstakademie und gehört den Angaben zufolge zu den wichtigen Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule. Ihr über fünf Jahrzehnte gewachsenes Werk zähle zur fotografischen Avantgarde der Gegenwart. Die in Köln lebende Fotografin wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie im Jahr 2024 den renommierten Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin.