Nach dem Start des europäischen Fackellaufs des Roten Kreuzes in Dänemark ist das „Licht der Hoffnung“ jetzt Norddeutschland angekommen. Am Sonnabend wurde die symbolische Fackel an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Flensburg übergeben, wie das DRK mitteilte. Nach verschiedenen DRK-Stationen in Schleswig-Holstein werde die Fackel am 24. Februar an Hamburg übergeben. Die europäische Aktion soll an die Anfänge der Rotkreuzbewegung erinnern. Bis zum 19. Juni werde die Fackel durch insgesamt 19 DRK-Landesverbände getragen, Ziel sei am 24. Juni Solferino in Norditalien.
Die Fackel werde als „Licht der Hoffnung“ von Ehrenamtlichen durch die ganze Bundesrepublik über Österreich bis Italien getragen, um dort am 24. Juni an der „Fiaccolata“ teilzunehmen, hieß es. Seit 1992 erinnern Tausende Menschen an diesem Tag mit einem Fackelzug des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Da nicht alle Interessierten an dem Fackellauf teilnehmen könnten, habe das DRK den Fackellauf nach Solferino initiiert, hieß es. Die blutige Schlacht von Solferino im Jahr 1859 gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes.