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Deutsche Aids-Stiftung vergibt Medienpreis in Wien

Die Deutsche Aids-Stiftung hat am Donnerstag in Wien ihren Medienpreis HIV/Aids für die Jahre 2023/24 in drei Kategorien verliehen. Erstmals vergab die Stiftung zudem einen HIV-Botschafter/innen-Preis. Er ging an die Autorin, Podcasterin und Dragqueen „Barbie Breakout“, wie die in Bonn ansässige Stiftung mitteilte. Die Preisträgerin wurde damit für ihre „herausragende Kommunikation zu HIV und ihre konstante, aktivistische Arbeit“ gewürdigt.

Mit dem Medienpreis wurde die Podcast-Serie „I Will Survive – Der Kampf gegen die Aids-Krise“ von Niklas Eckert, Sarah Fischbacher, Meret Reh, Judith Rubatscher und Phillip Syvarth für den BR-Podcast von Bayern 2 prämiert. Ein weiterer Preis ging an Josef Wirnshofer für seine Reportage „Herr Herbst und das Glück“ (Süddeutsche Zeitung). Eine Auszeichnung erhielten überdies auch Markus Stein (Regie) und Ringo Rösener (Buch) für ihren Dokumentarfilm „Baldiga – Entsichertes Herz“.

Die Auszeichnungen wurden zur Eröffnung des Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses überreicht. Das Preisgeld betrug insgesamt 18.000 Euro.

Die Deutsche Aids-Stiftung vergibt eigenen Angaben zufolge den einzigen Medienpreis zum Thema HIV/Aids im deutschsprachigen Raum. Er wird seit 38 Jahren verliehen. Eine Jury aus Medizinern, Journalisten und Aids-Aktivisten wählte die Preisträger aus.