Bundeswehr hat in Heimen ausgeholfen

In Hauswirtschaft und Logistik haben Soldaten in Pflegeheimen geholfen. Jetzt endet das Engagement der 250 Männer und Frauen.
Bundeswehr hat in Heimen ausgeholfen
Schild vor einem Altenheim (Symbolbild) - Annette Zöpf / epd
Hamburg. Eine positive Bilanz ihres Corona-Einsatzes in Hamburger Pflegeeinrichtungen hat die Bundeswehr gezogen. Nach rund zwei Monaten endet das Engagement von rund 50 Soldaten in 11 Pflegeheimen, teilt die Bundeswehr mit. Die Stadt Hamburg hatte Mitte April um Unterstützung der "Helfenden Hände" gebeten. Die Truppe schickte Soldaten von der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen und Heide sowie von der Marineunteroffizierschule Plön. Durch den zweiwöchigen Wechsel des Bundeswehr-Personals waren insgesamt rund 250 Soldaten in Hamburger Pflegeeinrichtungen im Dienst.

Nachbereitung geplant

Sie unterstützten das Pflegepersonal vor allem in der Hauswirtschaft und in der Logistik. Vor Beginn seien alle auf Corona getestet und in die umfangreichen Hygienemaßnahmen und Verhaltensregeln eingewiesen worden, hieß es. Weil der Umgang mit Pflegebedürftigen und Demenzkranken nicht zum normalen Alltag der Soldaten gehöre, sollen die Erfahrungen jetzt aufgearbeitet werden. So steht ein Nachbereitungsseminar auf dem Pflichtprogramm für alle "Helfenden Hände". (epd)
Timo.TeggatzT
Ein Beitrag von:

Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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