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Ausstellung zu Kriegsmonumenten und Heldenverehrung in Regensburg

Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert die Stadt Regensburg die Ausstellung „DenkMalKrieg – DenkMalFrieden“, die zur Reflexion über Heldentum, Krieg und dessen Folgen einlade, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Die Künstler Wolfram Kastner (München) und Hans Wallner (Regensburg) hätten eine Ausstellung konzipiert, die Beispiele „typischer und besonders militaristischer Kriegsmonumente“ in deutschen Städten und Regionen in Text und Bild zeigten, sowie solche, die seit ihrer Errichtung umgestaltet wurden.

Viele dieser Monumente verherrlichten Kriegshelden und glorifizierten das Sterben für das Vaterland, hieß es weiter. Auch an und in der Nähe von Kirchen werde dem Massensterben ein höherer Sinn durch religiöse Bezüge verliehen. „DenkMalKrieg – DenkMalFrieden“ gehe der Frage nach, wie mit Kriegs- und Heldenverherrlichung heute umgegangen werde und welche Alternativen dazu entwickelt werden könnten. Die Ausstellung ist vom 4. April bis 11. Mai im Besucherzentrum Welterbe in Regensburg zu sehen. (1069/28.03.2025)