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Ausstellung über das letzte DDR-Studienjahr

Sachsen-Anhalts Kultur-Staatssekretär Sebastian Putz (CDU) hat am Dienstag an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine Wanderausstellung zum letzten Studienjahr der DDR eröffnet. Wie die Universität mitteilte, bietet die als Wanderausstellung konzipierte Schau einen Einblick in das Leben und den Alltag an den Hochschulen der DDR in den Jahren 1986 bis 1989. Der Schwerpunkt liegt auf dem letzten Studienjahr vor dem Mauerfall, das im Herbst 1988 begann und im August 1989 endete.

Auf 31 Tafeln werden demnach unterschiedliche Themenkomplexe anhand von Zeitdokumenten wie Fotografien, Flugblättern und Aktenauszügen vermittelt. Themen der Ausstellung sind etwa politische Indoktrination, die Zulassung zum Studium, Wehrfähigkeit und Zivilverteidigung sowie Freizeit und Wohnen.

An der Eröffnungsfeier nahm auch der Rektor der Universität Magdeburg, Jens Strackeljan, teil. Der Direktor des Instituts für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg, Peer Pasternack, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Ruhe vor dem Sturm: Es brodelte, ging aber seinen sozialistischen Gang“.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt mitteldeutscher Universitätsarchive der Technischen Universität Chemnitz, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Universität Leipzig als Projektkoordinatorin sowie der Universität Magdeburg und der Bauhaus-Universität Weimar. Die Schau wird bis zum 15. November in Magdeburg gezeigt. Im Anschluss wird sie an weiteren Standorten zu sehen sein.