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Universität Mainz belebt Projekt zum Gesundbleiben im Studium neu

Die Mainzer Johannes Gutenberg-Universität will ihre Studierenden wieder dazu bewegen, beim Studium besser auf die eigene Gesundheit zu achten. An der Hochschule soll dazu nach mehrjähriger Unterbrechung ein Modellprojekt neu belebt werden, das vor einigen Jahren unter dem Titel „Healthy Campus Mainz“ („Gesunder Campus Mainz“) gestartet war, wie die Universitätsmedizin am Montag mitteilte. Verbreiteten Problemen wie psychischen Belastungen der Studentinnen und Studenten aufgrund von Dauerstress soll dadurch vorgebeugt werden.

Der für den „Gesunden Campus“ zuständige Mainzer Arbeitsmediziner Pavel Dietz sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd), das detaillierte Maßnahmenpaket werde noch erstellt: „Wir sind noch nicht sicher, welche Maßnahmen von früher wir übernehmen.“ Im ersten Anlauf des Modellprojekts, dessen Finanzierung 2023 ausgelaufen war, wurde unter anderem ein „Online-Wegweiser“ entwickelt, der den Studierenden Ansprechpartner bei psychischen und gesundheitlichen Problemen vermittelte. Außerdem wurden professionelle Gesundheitsvideos produziert, die den Studierenden in den Hörsälen während kurzer Vorlesungspausen vorgespielt wurden.

Ziel der Arbeit sei es, in jedem Fall einen Großteil der rund 30.000 Studierenden in Mainz zu erreichen, sagte Dietz. Finanziert wird das Vorhaben während einer dreijährigen Startphase maßgeblich von der Techniker Krankenkasse, die dafür 300.000 Euro bereitstellt. Im Anschluss wird die Universitätsmedizin die Kosten tragen.