Die Ausstellung „Versäumte Bilder“ an der Universität Bonn zeigt KI-generierter Porträts von vergessenen Wissenschaftlerinnen. Die Fotografin Gesine Born habe die Bilder mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt, um bedeutende Frauen und ihre Leistungen zu würdigen, kündigte die Universität am Montag in Bonn an. Zwölf dieser Bilder werden ab dem 9. April im Bonner Universitätsmuseum gezeigt. Darunter etwa ein Bild von Amalie Kretzer, die 1909 erste Physik-Doktorandin der Universität war.
Die Frauen seien ein Leben lang nicht als Wissenschaftlerinnen gesehen und gewürdigt worden und hätten nicht unter eigenem Namen publizieren dürfen, hieß es. Nur wenige Bilder zeigten Wissenschaftlerinnen dieser Zeit als öffentlich relevante Persönlichkeiten, wie es für unter männlichen Wissenschaftlern üblich gewesen sei. Auch Frauen hätten „Großes geleistet – doch ihre Gesichter kennt man oft nicht“, betonte die Universität.