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Sächsisches Archäologiemuseum zeigt Funde aus der NS-Zeit

Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac) zeigt von Freitag an historische Zeugnisse aus dem Zweiten Weltkrieg. Unter dem Titel „Aus Schutt und Asche – Archäologische Funde aus Sachsen 1933-1945“ sind unter anderem Objekte aus den ehemaligen Kriegsgefangenenlagern in Zeithain und Colditz zu sehen, wie das Museum am Donnerstag in Chemnitz mitteilte. Weitere Exponate der NS-Zeit stammen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern sowie von KZ-Häftlingen.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai im Foyer des smac zu sehen. Anlass ist der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Zu sehen sind auch Exponate, die bei Ausgrabungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen in Chemnitz und Dresden geborgen wurden. Sie veranschaulichen Zerstörungen und das Leid der Zivilbevölkerung sowie von Gefangenen.