Die Leipziger Buchmesse ist mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen. Mit dem Programm unter dem Motto „Worte bewegen Welten“ seien in diesem Jahr fast 300.000 Menschen erreicht worden, teilte die Messe zum Abschluss am Sonntag in Leipzig mit. Das große Interesse in den vergangenen vier Tagen habe eindrucksvoll gezeigt, dass Deutschland das Lesen liebe. Insgesamt seien 296.000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden, rund 13.000 mehr als 2024.
An der Buchmesse waren den Angaben zufolge 2.040 Ausstellerinnen und Aussteller aus 45 Ländern beteiligt, darunter Norwegen als Gastland. Im Rahmen von „Leipzig liest“, das als Europas größtes Lesefest gelte, hätten dank der 3.000 Mitwirkenden mehr als 2.800 Veranstaltungen an 330 Leseorten stattfinden können, hieß es.
Buchmesse-Direktorin Astrid Böhmisch erklärte, das große Interesse zeige, wie wichtig das analoge Erlebnis nach wie vor sei. Die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, betonte, die Leipziger Buchmesse stehe für „Lesebegeisterung und Debattenfreude pur“. Die Buch- und Kreativbranche stoße wichtige gesellschaftliche und politische Debatten an und unterfüttere sie mit Fakten. Die Messe zeige, „wir gestalten die Zukunft unserer Demokratie mit“.
Auch verschiedene Preise wurden vergeben. Insgesamt seien 506 Titel von 166 Verlagen für den 21. Preis der Leipziger Buchmesse eingereicht worden, hieß es. Mit dem Buchpreis zur europäischen Verständigung wurde der im Exil lebende belarussische Schriftsteller Alhierd Bacharevic für sein Werk „Europas Hunde“ ausgezeichnet.