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Lebenserwartung in der EU höher als vor der Pandemie

Die Menschen in der Europäischen Union werden wieder älter. Allerdings schwanken die Zahlen je nach Region mitunter erheblich. Im spanischen Madrid ist die Lebenserwartung besonders hoch.

Die Lebenserwartung in der EU ist auf 81,4 Jahre gestiegen und damit leicht höher als vor der Corona-Krise. Zugleich erreichte sie damit den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen 2002, wie das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg am Freitag mitteilte. Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 2023. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die bei der Geburt statistisch erwartbare Lebensspanne um 0,8 Jahre. Gegenüber 2002 beträgt der Zuwachs 3,8 Jahre. Mit dem Ausbruch der Pandemie im Jahr 2020 war die Lebenserwartung um fast ein Jahr eingebrochen.

Nach wie vor können Frauen mit einem längeren Leben rechnen als Männer: Nach den aktuellen Zahlen beträgt die Lebenserwartung für Männer in der EU 78,7 Jahre, die für Frauen 84,0 Jahre. Zwischen den einzelnen Regionen in Europa schwankt die durchschnittliche Lebenserwartung für beide Geschlechter erheblich – sie reicht von 73,7 Jahre im bulgarischen Severozapaden bis 86,1 Jahre in Madrid.