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Landesjugendbeirat konstituiert sich im Juli

In Rheinland-Pfalz soll der vom Land initiierte Landesjugendbeirat am 5. Juli erstmals zusammenkommen. Das nach Angaben des Mainzer Familienministeriums bundesweit einmalige Gremium soll die Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen stärken und die Landesregierung in allen kinder- und jugendpolitischen Fragen beraten. Das „Demokratiebewusstsein“ junger Menschen werde dadurch gestärkt, erklärte Staatssekretär Janosch Littig (Grüne).

Der Landesjugendbeirat besteht aus 18 Mitgliedern im Alter zwischen 12 und 21 Jahren, die überwiegend von bereits bestehenden Interessensvertretungen wie der Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler, dem Landesjugendhilferat, dem Landesjugendring oder der Sportjugend benannt werden. Auf Bitten der Staatskanzlei oder von Ministerien sollen die Mitglieder Stellungnahmen verfassen, sie können sich auch mit eigenen Anliegen an die Regierung wenden. Bei der ersten Sitzung Anfang Juli sollen aus dem Mitgliederkreis zwei Personen als Sprecher oder Sprecherinnen gewählt werden.

Bereits vor einem Jahr war eine vom Land finanzierte Geschäftsstelle für den im Aufbau befindlichen Beirat eröffnet worden. Die Parteien der in Rheinland-Pfalz regierenden Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hatten die Gründung des Gremiums in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart.