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Bürger können wieder Hummel-Fotos hochladen

Die diesjährige Hummel-Challenge beginnt: Ab diesem Donnerstag (20.3.) bis zum 9. April können Bürger wieder bundesweit Hummeln fotografieren und per App melden. Mit der Aktion soll die Vielfalt und Verbreitung von Hummelarten in Deutschland erfasst werden, wie der Bund Naturschutz in Bayern am Mittwoch mitteilte. Er veranstaltet die Challenge gemeinsam mit dem Thünen-Institut in Braunschweig.

Die breite Bevölkerung in die Biodiversitäts-Forschung einzubeziehen lohnt sich: Im vergangenen Jahr wurde bei der Hummel-Challenge eine für Deutschland neue Art, die Tonerdhummel, nachgewiesen, wie Sophie Ogan vom Thünen-Institut sagte. Die Mitmachaktion findet jährlich im Frühling und im Sommer statt.

Mit den steigenden Temperaturen werden die Hummelköniginnen aktiv: „Beobachtungen der Königinnen geben uns Hinweise darauf, wie sich das Hummel-Jahr entwickeln könnte“, sagte Martina Gehret vom Bund Naturschutz. Hummeln zählen zu den geschützten Tieren.

Fürs Mitmachen ist keine Artenkenntnis nötig. Interessierte laden die kostenlose App „ObsIdentify“ herunter. Eine künstliche Intelligenz bestimmt die Hummeln anhand der hochgeladenen Fotos. Zusätzlich überprüfen Experten die Meldungen. Die besten Chancen, verschiedene Hummelarten zu entdecken, gebe es dort, wo viele verschiedene Blütenpflanzen wachsen, hieß es. Unter den Teilnehmenden werden zehn Preise verlost. (0939/19.03.2025)