40 Millionen Euro – diese Summe will der Bund im kommenden Jahr bei den Ausgaben für das Freiwillige Soziale Jahr und anderen Freiwilligendiensten sparen. So sieht es der aktuelle Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2025 vor. 40 Millionen Euro weniger für das Allgemeinwohl. Nichts anderes bedeuten die geplanten Kürzungen. Ein Lied davon singen können die vielfältigen Einsatzstellen, darunter Krankenhäuser, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Jugendverbände und Kirchengemeinden, in denen sich die rund 100.000 jungen Menschen jährlich engagieren. Diakonie und Caritas warnen, dass dieser Sparkurs zu einem massiven Abbau von Plätzen führen wird. Die Entlastung an den Einsatzorten durch die Freiwilligen fiele weg.
Schon seit Wochen gehen Sozialverbände, Freiwilligendienstorganisationen und die Freiwilligen selbst auf die Straße, um gegen die Sparpläne des Bundes zu protestieren. In einem Positionspapier werden bessere Rahmenbedingungen gefordert, die mit den geplanten Kürzungen nicht zu verwirklichen sind.Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
