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Ikonen-Museum Recklinghausen zeigt Ikonen aus Südosteuropa

Das Ikonen-Museum Recklinghausen zeigt ab Sonntag (26. Januar) ostkirchliche Heiligenbilder aus dem südosteuropäischen Raum. Die Sonderausstellung „Icons in-between. Ostkirchliche Kunst aus Grenzregionen (Belarus, Ukraine, Rumänien, Westlicher Balkan, Griechenland)“ ist bis zum 6. Juli zu sehen. Die Kunstwerke spiegelten einen kulturellen Austausch zwischen Ost und West, heißt es in der Ankündigung des Museums. Sie stammten aus den Grenzregionen der ostkirchlichen Welt zwischen Habsburger Monarchie, russischem Zarenreich und dem muslimischem Osmanischem Reich. Die Exponate illustrierten so die künstlerische Vielfalt und das integrative Potenzial der ostkirchlichen Kunst.

Die 39 ausgestellten Werke stammen den Angaben zufolge aus dem 15. bis 19. Jahrhundert und kommen aus der museumseigenen Sammlung sowie von Leihgebern. Die Schau sei in einer Zusammenarbeit deutscher, österreichischer und niederländischer Einrichtungen und Förderer konzipiert und finanziert worden.