Auf Suaheli heißt Nashorn „Kifalu“. Das bedeutet auch „Panzerwagen“. So massiv sieht Sudan aus. Doch all das hilft seiner Art nicht. Denn Sudan ist das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Welt und damit vom Aussterben bedroht. Das imposante Tier hat ein hohes Alter erreicht. Seinen Lebensabend verbringt er als Touristenattraktion und lebendes Mahnmal zusammen mit zwei weiblichen Nachkommen im Reservat Ol Pejeta am Fuße des Mount-Kenya-Massivs in Kenia. Gepflegt wird er von Rangern.
Die Dokumentation „Das letzte Weiße Nashorn“, die Arte zeigt, begleitet zwei dieser Nashornpfleger – James und den Anfänger Jojo, kurz für Joseph – bei ihrer Tätigkeit, der sie mit viel Herzblut nachgehen. Zudem sie damit in Kenia weder Ansehen noch Wohlstand verdienen. Nicht nur deswegen stellen sie sich die Frage: „Warum tun wir so viel für eine Sache, die hoffnungslos erscheint?“
