Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat am Dienstag der katholischen und evangelischen Kirche für ihre Unterstützung der Polizeiarbeit gedankt. Mit rund 20 Polizeiseelsorgerinnen und -seelsorgern trügen die Kirchen wesentlich dazu bei, die Polizistinnen und Polizisten in Bayern in ihrem herausfordernden Berufsalltag zu begleiten und zu unterstützen, sagte Herrmann laut Mitteilung beim traditionellen Polizeigottesdienst in der evangelischen St. Markuskirche in München. Die Predigt bei dem ökumenischen Gottesdienst hielt der evangelische Regionalbischof im Kirchenkreis München und Oberbayern, Thomas Prieto Peral.
Kirche und Polizei seien in Bayern tief miteinander verbunden, sagte Herrmann weiter. Für viele Polizistinnen und Polizisten habe die Verankerung im christlichen Glauben eine immense Bedeutung, besonders in belastenden Einsatzsituationen. Sie handelten entsprechend der Präambel des Grundgesetzes „in Verantwortung vor Gott und den Menschen“.
Angriffe auf Einsatzkräfte verurteilte Herrmann aufs Schärfste. „Jeder Angriff auf einen Polizeibeamten ist ein Angriff auf unseren Rechtsstaat, auf die Sicherheit unserer Gesellschaft und auf die Grundwerte, auf denen unser Land aufgebaut ist.“ Gewalt gegen diejenigen, „die sich für uns alle einsetzen und uns schützen, ist inakzeptabel“.
Der traditionelle Gottesdienst für aktive und ehemalige Beschäftigte der bayerischen Polizei findet am Gedenktag des Schutzpatrons der Polizei, dem Heiligen Sebastian, statt. (0180/20.01.2026)