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Heße: “Als Hoffnungsträger ins neue Jahr gehen”

In seiner Predigt zum Jahresabschluss ruft der katholische Hamburger Erzbischof Stefan Heße Christen dazu auf, Hoffnungsträger im Jahr 2026 zu sein. „In dieser Zeit großer Veränderungen und Umbrüche hoffnungsvoll leben – das ist unser Auftrag als Christen“, sagte Heße während der Jahresabschlussmesse im St. Marien-Dom Hamburg laut Mitteilung seines Erzbistums. Das zu Ende gehende Heilige Jahr habe einen Schub gegeben, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, trotz „der Spannungen zwischen den Weltmächten, des Krieges in der Ukraine, der Kluft zwischen Arm und Reich, der immer weiter wachsende Zahl von Geflüchteten und Migranten, der Bedrohung unserer Schöpfung“, sagte Heße.

Für das neue Jahr wünscht Heße sich, dass „mehr Hoffnung als Verzweiflung existiert, dass es immer einen Überschuss an Hoffnung gibt, mehr Liebe als Hass, mehr Verzeihung als Beleidigung, ein Mehr an Verbindung als Entzweiung, in allen Zweifeln ein Plus an Glaube, in aller Dunkelheit immer ein Licht“.