Bei einem Gottesdienst hat der bayerische Innenminister der katholischen und evangelischen Polizeiseelsorge für ihre Begleitung gedankt. Gerade in belastenden Einsätzen seien Glaube und Seelsorge eine wichtige Stütze.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat der katholischen und evangelischen Polizeiseelsorge im Freistaat gedankt. Die Seelsorger seien “eine unverzichtbare Stütze für das Wohl unserer Polizistinnen und Polizisten und damit für die Leistungsfähigkeit der Bayerischen Polizei”, sagte Herrmann am Dienstag laut Mitteilung des Innenministeriums. Er äußerte sich beim traditionellen Polizeigottesdienst am Gedenktag des Heiligen Sebastian, des Schutzpatrons der Polizei.
Rund 20 Personen trügen wesentlich dazu bei, die Polizei bei ihrem herausfordernden Berufsalltag zu begleiten und zu unterstützen, so die Mitteilung. Kirche und Polizei seien in Bayern tief miteinander verbunden. “Wir verstehen den Polizeiberuf als einen Dienst von Menschen für Menschen und für unsere Gesellschaft”, sagte Herrmann. Für viele Polizeibeamte in Bayern habe die Verankerung im christlichen Glauben eine immense Bedeutung, besonders in belastenden Einsatzsituationen.