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Zwei Schulen aus Niedersachsen gewinnen Preis für Umgang mit KI

Die Friedensschule in Osnabrück ist beim erstmals verliehenen KI-Schulpreis 2025 für ihren Umgang mit Künstlicher Intelligenz ausgezeichnet worden. In der Kategorie KI-Teilkonzept gewann die städtische Oberschule den ersten Preis in Höhe von 15.000 Euro, wie die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ am Freitag mitteilte. Mit der Ernst-Reuter-Schule in Pattensen bei Hannover war auch noch eine zweite Schule aus Niedersachsen unter den insgesamt sieben Gewinnern.

Die Osnabrücker Friedensschule habe die Jury mit einem Ansatz überzeugt, der Künstliche Intelligenz konsequent mit Demokratiebildung verbinde, hieß es zur Begründung. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dort nicht nur mit der Nutzung von KI auseinander, sondern reflektierten ihre gesellschaftlichen, ethischen und politischen Auswirkungen und machten ihre Ergebnisse öffentlich, hieß es.

Die Ernst-Reuter-Schule in Pattensen erreichte in derselben Kategorie den dritten Platz und gewann 5.000 Euro. Die Kooperative Gesamtschule wurde für ihr neu entwickeltes Unterrichtsfach Cyber-Ethik ausgezeichnet, das seit 2023 im achten Jahrgang verankert ist. Ziel des Faches ist es, Jugendliche frühzeitig für Chancen, Grenzen und Verantwortung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu sensibilisieren und technisches Wissen mit gesellschaftlicher Reflexion zu verbinden.

Der Preis wird von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ vergeben und von der Deutsche-Telekom-Stiftung und der Dieter-Schwarz-Stiftung gefördert. Er würdigt Schulen, die KI bereits heute strategisch oder gezielt in ihrem Bildungsalltag einsetzen. Die Preisträger wurden in zwei Kategorien prämiert: vier Schulen für ihr KI-Gesamtkonzept und drei für ein KI-Teilkonzept in besonderen Bereichen. An dem Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 191 Schulen aus ganz Deutschland.