Hamburg. Mit einer Themenwoche vom 22. bis 28. Februar blicken Kultur- und Bildungseinrichtungen in Hamburg auf Gegenwart und Geschichte jüdischen Lebens in der Stadt. Geplant sind 14 vorwiegend digitale Veranstaltungen, wie die Körber-Stiftung am Mittwoch in Hamburg mitteilte. So gehe es etwa in einer Diskussion zum Auftakt um gesellschaftspolitische Fragen rund um den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge und den Erhalt der Tempelruine in der Poolstraße. Geplant seien auch kostenlose Jiddisch-Kurse.
Die Themenwoche trägt den Titel "Mehr als ein Klein-Jerusalem – Gegenwartsperspektiven auf jüdische Geschichte in Hamburg". Die Reihe umfasst Vorträge, Diskussionen sowie Führungen an Gedenkstätten und zu Orten jüdischen Lebens in der Stadt. Dabei solle unter anderem deutlich werden, wie sich das Zusammenleben jüdische rund nichtjüdischer Bürger in der Geschichte gestaltete und wie Hamburg heute mit dem jüdischen Erbe umgeht, so die Veranstalter.

