Der UN-Standort Bonn hat sich laut Entwicklungsministerin Alabali Radovan bewährt. Sie wolle daran festhalten, versicherte sie – und sagte entsprechende Finanzmittel zu.
Trotz aller Sparbemühungen will die Bundesregierung nicht beim UN-Standort Bonn kürzen. “Wir wollen den UN-Standort stärken”, betonte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) am Mittwoch in Berlin. Der Standort sei wichtig und günstiger als New York oder Genf. Deutschland bleibe trotz aller Kürzungen einer der größten Geldgeber im UN-System. Alabali Radovan äußerte sich bei einer Regierungsbefragung im Bundestag.
Erst vor einigen Monaten hatte die Ministerin die zusätzliche Ansiedlung der Organisation UN Women am UN-Campus der Bundesstadt Bonn begrüßt. “Die stärkere Präsenz von UN-Organisationen in Deutschland ist ein sichtbares Zeichen für die gewachsene Rolle, die unser Land auf der Weltbühne spielt”, erklärte sie damals. UN Women setzt sich für eine weltweite Gleichstellung der Geschlechter ein und unterstützt die UN-Mitliedstaaten bei der Umsetzung dieser Politik.