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Berliner Antiken in Mumbaier Museum

Berliner Museen beteiligen sich an einer archäologischen Ausstellung im indischen Mumbai über die Verbindungen zwischen den antiken Kulturen der Welt. Dazu würden 28 Objekte der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin sowie 24 Stücke des Vorderasiatischen Museums präsentiert, teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) am Mittwoch in Berlin mit.

Insgesamt umfasse die kürzlich eröffnete Ausstellung zu den alten Kulturen Indiens, Ägyptens, Mesopotamiens, Griechenlands, Roms, Persiens und Chinas 300 ausgewählte Objekte. Neben der SPK sind demnach unter anderem das British Museum (London) und das Getty (Los Angeles) an der Zusammenarbeit mit dem Mumbaier Museum „Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya“ (CSMVS) beteiligt. Thema der Ausstellung seien die Grundlagen menschlichen Zusammenlebens im Vergleich der antiken Kulturen in der Zeit zwischen etwa 3.000 vor Christus bis ins sechste Jahrhundert nach Christus.

SPK-Präsidentin Marion Ackermann nannte das Mumbaier Projekt “Study Gallery of India and the Ancient World” ein beeindruckendes Beispiel für die internationale Zusammenarbeit zwischen Museen. Diesen Dialog brauche die Welt heute mehr denn je.

Das Museum hat den Angaben zufolge im Rahmen seines Outreach-Programms auch drei Busse mit einer mobilen Ausstellung und Kopien von Exponaten ausgestattet. Damit würden Schulen in Vororten und auf dem Land besucht. Das 1905 gegründete Museum hieß früher „Prince of Wales Museum of Western India“.