Zum Holocaust-Gedenktag ist die Ausstellung „Shoah – der Holocaust: Wie war es menschlich möglich“ im Kieler Rathaus eröffnet worden. Die Schau beschäftige sich mit der Frage, wie aus Menschen Täter werden konnten und stelle den historischen Verlauf des Holocaust dar, teilte das Innenministerium Schleswig-Holsteins am Dienstag mit. „Shoah“ wurde vom Jerusalemer Yad Vashem Memorial entwickelt. „Das Eintreten für unsere gemeinsamen Werte – und für jene Menschen, die Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren – ist die Grundlage unserer Gemeinschaft. Dazu gehört, die Erinnerung aufrechtzuerhalten“, sagte Innenministerin Magdalena Finke (CDU).
Das Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein mit der Innenministerin, der Landesbeauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Gerhard Ulrich, sowie die Ansprechstelle Antirassismus und Wertebeauftragte der Landespolizei Schleswig-Holstein, hatten die Ausstellung mit einer Gedenkveranstaltung am Dienstag eröffnet. Interessierte können sie während der Öffnungszeiten des Kieler Rathauses besuchen.