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Tiktok und Hologramme: Konferenz zur digitalen Erinnerungskultur

Eine Konferenz in Berlin beleuchtet die Zukunft der Erinnerungskultur und diskutiert digitales Gedenken, Hologramme von Zeitzeugen und Erinnern in sozialen Medien.

Führungskräfte, Wissenschaftler und Überlebende beleuchten Chancen und Risiken des Erinnerns im digitalen Zeitalter (Symbolbild)
Führungskräfte, Wissenschaftler und Überlebende beleuchten Chancen und Risiken des Erinnerns im digitalen Zeitalter (Symbolbild)Imago / Jürgen Heinrich

Mit der Zukunft und Veränderung von Erinnerungskultur beschäftigt sich eine zweitägige Konferenz in Berlin. Ausgerichtet wird sie von der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, zwei Wochen vor dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.

Schwerpunkte der Konferenz sind das digitale Gedenken, seine Formen sowie Chancen und Risiken. Dabei soll unter anderem über Hologramme als Zeitzeugen diskutiert werden. Hintergrund ist, dass es immer weniger Zeitzeugen gibt, die aus erster Hand über die Schoah berichten können. Auf dem Programm stehen zudem Formen des Erinnerns in den Sozialen Medien.

Digitales Gedenken im Dialog von Wissenschaft und Politik

Unter anderem geht es um Fragen der pädagogischen Vermittlung, zum Beispiel in Gedenkstätten. Zu der Tagung wird auch die Auschwitz-Überlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees, Eva Umlauf, erwartet. Als Podiumsgäste werden außerdem Wissenschaftler erwartet sowie der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und die brandenburgische Kulturministerin Manja Schüle (SPD).