Kleine Könige, großes Vorbild: Die Sternsinger haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in der Staatskanzlei in Schwerin besucht und um Spenden für Kinder in Not gebeten. Warum Schwesig die Aktion toll findet.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat am Dienstag Sternsingerinnen und Sternsinger in der Staatskanzlei in Schwerin empfangen. In diesem Jahr sammeln die als die Heiligen Drei Könige aus der Weihnachtsgeschichte verkleideten Kinder unter dem Motto “Schule statt Fabrik” unter anderem Spenden für Kinder in Bangladesch. Dort arbeiten mehr als 1,8 Millionen Kinder – versteckt als Haushaltshilfen, in Fabriken oder in der Landwirtschaft.
Schwesig dankte laut einer Mitteilung der Landesregierung den kleinen “Königen”, die in diesem Jahr aus der Kirchengemeinde Matgendorf/Teterow kommen, und würdigte die Aktion der Sternsinger: “Ihr seid Vorbilder. Der Stern, dem ihr folgt, ist eine Idee – nämlich, dass es allen Kindern auf der Welt gut gehen soll.” Sie erinnerte daran, dass weltweit Kinder oft unter gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiteten: “Es ist wichtig, dass da geholfen wird.” Kinder hätten überall ein Recht auf Bildung.
Die Sternsinger-Aktion, bei der rund um den Jahreswechsel bundesweit Zehntausende Kinder und Jugendliche von Tür zu Tür gehen, gilt als die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Seit dem Start im Jahr 1959 kamen so nach Angaben der Organisatoren 1,4 Milliarden Euro zusammen – für Sozialprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Hinter der Aktion stehen das Kindermissionswerk “Die Sternsinger” und die katholischen Jugendverbände in Deutschland.