Die zweiten ihrer Art in Deutschland: Nach dem Berliner Zoo sollen Pandabären bald auch im Münchner Tierpark Hellabrunn zu sehen sein. Bayerns Ministerpräsident sieht die Leihgabe als diplomatisches Signal.
Als zweiter Zoo in Deutschland soll der Münchner Tierpark Hellabrunn bald zwei Große Pandas beherbergen. Die Tiere kommen als Leihgabe der Volksrepublik China in den Zoo im Süden der bayerischen Landeshauptstadt, wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte.
Die Riesenpandas sollen als Zuchtpaar dienen und ab 2028 in der bis dahin fertiggestellten Panda-Anlage zu sehen sein. Angelegt ist die Leihgabe demnach auf zunächst zehn Jahre. Der bekannte Pandabär gilt weltweit als Symbol für den Artenschutz.
Die Leihgabe sei eine Stärkung der Partnerschaft zwischen China und Bayern, erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags am Mittwoch. “Kooperation und Partnerschaft sind erfolgreicher als Konfrontation. Wir setzen auf offenen Dialog.” Zudem werde der Artenschutz gefördert. “Pandas sind einfach knuffig”, betonte Söder.
Tierparkdirektor Rasem Baban sieht die geplante Pandaanlage als Meilenstein für die Einrichtung. “Sie steht für moderne Tierhaltung, Schutz der Biodiversität, wissenschaftliche Exzellenz und gelebte internationale Zusammenarbeit.” Mit dem Bau der rund 5.000 Quadratmeter großen Anlage soll demnach noch in diesem Jahr begonnen werden. Bisher gibt es Pandas in Deutschland nur im Berliner Zoo zu sehen.