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Minister: MV braucht ergiebige Niederschläge im Winter

Mecklenburg-Vorpommerns Klimaschutzminister Till Backhaus (SPD) hat mit Blick auf das vergangene hydrologische Jahr (1. November 2024 bis 31. Oktober 2025) eine gemischte Bilanz gezogen. Die Dürre im Oberboden habe sich zwar aufgelöst, der Gesamtboden sei jedoch in großen Teilen des Landes immer noch zu trocken, sagte der Minister laut einer am Dienstag in Schwerin verbreiteten Mitteilung seines Ministeriums. Den Gewässern des Landes fehle es ebenfalls an Wasser.

„Aktuell liegen die Wasserstände an zwei Dritteln der Pegel des Landes unterhalb des mittleren Wasserstandes“, erklärte Backhaus. Aus hydrologischer Sicht wären ergiebige Niederschläge im Winter notwendig, um die Oberflächen- und Grundwasserspeicher aufzufüllen. „Der November und Dezember konnten bisher dazu nur wenig beitragen“, sagte er.

Im hydrologischen Jahr 2025 fielen den Angaben zufolge in MV durchschnittlich 558 Millimeter Niederschlag und damit deutlich weniger als im langjährigen Mittel (1991-2020: 625 Millimeter). Das entspreche einem Niederschlagsdefizit von 67 Millimeter (etwa 11 Prozent) im Vergleich zur aktuellen Klimaperiode (1991-2020), hieß es.