Im deutschen Gesundheitswesen waren Ende Dezember 2024 knapp 6,2 Millionen Menschen tätig. Das waren 102.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr (plus 1,7 Prozent), wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit sei das Personal im Gesundheitswesen erstmals seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie 2021 wieder um mehr als ein Prozent gewachsen. 2022 lag der Wert bei 0,5 Prozent und 2023 bei 0,4 Prozent.
Stationäre Einrichtungen verzeichnen Zuwachs beim Personal
Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2024 bei gut 4,4 Millionen und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent. Deutlich mehr Beschäftigte registrierten die Statistiker in (teil-)stationären Einrichtungen. Hier lag der Zuwachs mit 64. 000 Mitarbeitenden (plus 3 Prozent) deutlich höher als im ambulanten Sektor (plus 32.000 oder 1,3 Prozent).
Beschäftigungsplus zeigt stabile Entwicklung
Die Entwicklung der Beschäftigtenzahl verlief in den verschiedenen Bereichen des ambulanten Sektors unterschiedlich. Beschäftigungszuwächse gab es in der ambulanten Pflege (plus 11.000 Personen oder 2,6 Prozent). In Praxen sonstiger medizinischer Berufe nahmen die Mitarbeitenden um 14.000 oder 2,4 Prozent zu. In Arztpraxen und Zahnarztpraxen stieg die Zahl der Beschäftigten um 4.000 oder 0,5 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent.
