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Kritik an Gedenkveranstaltung in Luckenwalde

An einer zum Holocaust-Gedenktag geplanten Veranstaltung der Stadt Luckenwalde wird Kritik laut. Der dafür vorgesehene Redner Manuel Hurtig von der Stadtverordneten-Fraktion „Gemeinsam für Luckenwalde“ (GfL) sei bereits mehrfach unter anderem durch extrem rechte Posts auf TikTok aufgefallen, erklärte die Grüne Jugend Brandenburg am Montag. Wer der Opfer des Nationalsozialismus und des NS-Vernichtungslagers Auschwitz gedenke, müsse unmissverständlich gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus Stellung beziehen.

Dokumentiert sind unter anderem Posts von Hurtig, in denen er beispielsweise „Demokratie“ als sein Unwort des Jahres bezeichnet, und Youtube-Beiträge mit AfD-Vertretern. Die Grünen forderten, Hurtig bei der Gedenkveranstaltung durch einen anderen Redner oder eine andere Rednerin aus dem demokratischen Spektrum zu ersetzen. Auf der Webseite der Stadt hieß es, die Worte des Gedenkens am 27. Januar würden nach Übereinkunft der Fraktionen in jedem Jahr von einer anderen Fraktion für die gesamte Stadtverordnetenversammlung gesprochen.