Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) ruft die Brandenburgerinnen und Brandenburger zur Blutspende auf.
Grippewelle und die bevorstehenden Winterferien sorgten zu Beginn des Jahres für knappe Blutkonserven, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag in Potsdam mit. Regelmäßige Blutspenderinnen und -spender müssten ihre Termine aufgrund von Infekten kurzfristig absagen oder verreisten in den Winterferien. Gleichzeitig bleibe der Bedarf an Blutspenden unverändert hoch, ob bei Operationen, nach Unfällen oder Schwangerschaften.
„Aktuell sind Blutkonserven in allen Landesteilen äußerst knapp“, warnte die Gesundheitsministerin: „Blut lässt sich nicht künstlich herstellen, umso mehr sind wir auf die Bereitschaft vieler Menschen zur Blutspende angewiesen. Wenn Sie sich fit und gesund fühlen, denken Sie an die, die auf diese Hilfe dringend angewiesen sind, und gehen Sie zum Blutspenden.“
Nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost würden aktuell Spenderinnen und Spender aller Blutgruppen dringend gesucht, so das Ministerium. Besonders hoch sei der Bedarf bei den Blutgruppen Null positiv und Null negativ.