Artikel teilen:

Erzbischof Burger mahnt zu Solidarität mit jüdischen Gemeinden

Zum Jahreswechsel ziehen viele Bilanz und fassen zugleich neue Vorsätze. Dazu sollte nach Worten des Freiburger Erzbischofs Burger der Einsatz für Zusammenhalt zählen – besonders angesichts von wachsendem Antisemitismus.

Zum neuen Jahr dringt der Freiburger Erzbischof Stephan Burger auf Solidarität mit jüdischen Gemeinden. “Vergessen wir nicht, was das Johannes-Evangelium immer wieder ins Bewusstsein ruft: Das Heil kommt von den Juden! Wir haben eine gemeinsame Wurzel, die uns trägt und aus der Christus hervorgegangen ist”, erklärte Burger laut Mitteilung des Erzbistums Freiburg in seiner Silvesterpredigt. “Gerade in dieser Zeit, in der sich manche verstärkt von antisemitischem Gedankengut beeinflussen lassen, ist unsere Solidarität mit unseren jüdischen Glaubensgeschwistern umso dringlicher und notwendig.”

Die politischen Fliehkräfte in der Gesellschaft würden immer stärker: Der Erzbischof verwies auf ein Erstarken von Rechtspopulisten, den Umgang mit Migranten, die Sorge um das wirtschaftliche Wachstum und um den Klimawandel sowie auf den demografischen Faktor, dass immer weniger junge Menschen eine alternde Gesellschaft tragen sollen. Ausdrücklich dankte er jenen, die Verantwortung übernehmen und den Wandel in Kirche und Gesellschaft aktiv gestalten.