Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten hat von der Bundesregierung einen besseren Schutz von aus Kriegsgebieten geflohenen Kindern und deren Familien gefordert. Selbst ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten, die schwerst traumatisiert sind, seien von Abschiebung bedroht, sagte einer der Sprecher des Bündnisses, Ralf Willinger, in Berlin. In mehr als 20 Ländern weltweit würden Kinder und Jugendliche in Kriegen und bewaffneten Konflikten getötet, sexuell missbraucht und als Soldatinnen und Soldaten rekrutiert.
Die meisten von den Vereinten Nationen dokumentierten Rekrutierungen fanden demnach in der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Somalia statt. Viele Kinder und deren Familien würden in Nachbarländer fliehen, einige auch bis nach Deutschland.
