Obwohl die krankheitsbedingten Fehlzeiten bei den Erwerbstätigen in Mecklenburg-Vorpommern zurückgegangen sind, hatte der Nordosten im Jahr 2025 den bundesweit höchsten Krankenstand mit 26,6 Fehltagen je Erwerbsperson. Wie die Barmer-Krankenkasse am Dienstag in Schwerin mitteilte, sank der Krankenstand bei Versicherten von 7,34 Prozent (2024) auf 7,29 Prozent (2025). Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage je Erwerbsperson ging von 26,8 auf 26,6 zurück.
„Wir gehen davon aus, dass sich der Nachholeffekt nach der Corona-Pandemie weiter abgeschwächt hat“, sagte Barmer-Landesgeschäftsführer Henning Kutzbach. „Nachdem das Kontaktverbot aufgehoben wurde, trafen die Krankheitserreger zunächst auf ein untrainiertes Immunsystem. Deshalb gab es in den letzten Jahren deutlich mehr Fälle von Atemwegserkrankungen. Dieser Effekt scheint nun nachzulassen.“ Die Fehltage wegen Atemwegsinfekten gingen demnach von 2024 auf 2025 um 8,3 Prozent zurück.