Schnee, Glätte, Sturm: In Oldenburg kann das neue Kirchenparlament wegen des Winterwetters nicht zusammentreten. Wann die Sitzung nachgeholt wird, ist noch offen.
Wegen Unwetterwarnungen wird die für Samstag geplante Tagung der Synode der evangelischen Landeskirche in Oldenburg verschoben. Über einen Ersatztermin der konstituierenden Sitzung des Kirchenparlaments werde baldmöglichst entschieden, teilte ein Kirchensprecher am Donnerstag mit. Der Deutsche Wetterdienst warnt ab Freitag vor starkem Schneefall, Schneeverwehungen und Glätte insbesondere in Norddeutschland.
Bei der konstituierenden Sitzung, die in Rastede bei Oldenburg geplant war, sollten unter anderem das Präsidium der Synode sowie die synodalen Mitglieder des Gemeinsamen Kirchenausschusses gewählt und mehrere Ausschüsse neu gebildet werden. Zudem war die feierliche Einführung der neuen Synodalen vorgesehen. Die Synode ist das Kirchenparlament und das oberste Entscheidungsgremium der Landeskirche. Sie beschließt kirchliche Gesetze, verantwortet den Haushalt und wählt unter anderem die Kirchenleitung.
Bis zur Neuwahl des Nachfolgegremiums bleibe der bisherige Gemeinsame Kirchenausschuss im Amt, so der Sprecher weiter. Damit sei die oldenburgische Kirche weiterhin handlungsfähig. Der Ausschuss übernimmt grundlegende Leitungsaufgaben, solange die Synode nicht zusammentritt, und bereitet notwendige Beschlüsse vor.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg ist eine eigenständige Landeskirche innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und umfasst Gemeinden im nordwestlichen Niedersachsen. Zu ihr gehören rund 350.000 Mitglieder.